Neue Brücken für das Deutsche Heer

System Gefechtsfeldbrücke mit einer 26 m Brücke (Quelle: KMW)

Verlegung einer 14 m Brücke (Quelle: Bundeswehr/Braatz)

 

Vertrag für das System LEGUAN abgeschlossen

Im Zeitraum von 2018 bis 2021 erhält die Bundeswehr sieben Systeme der Gefechtsfeldbrücke/gepanzertes Brückenlegesystem des Herstellers Krauss-Maffei Wegmann (KMW), das auf dem von ihm entwickelten Produkt LEGUAN basiert. Der am 27. Oktober 2016 vom Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) und KMW unterzeichnete Vertrag hat ein Volumen von 88 Mio. Euro.

KMW baut sieben LEOPARD 2-Panzer aus dem Bestand der Bundeswehr um und stattet sie mit Panzerschnellbrücken aus. Das System umfasst eine verlegbare Brücke von 26 Metern Länge, zwei Brücken von je 14 m Länge sowie ein zusätzliches Transportsystem, bestehend aus einer geschützten Sattelzugmaschine mit Sattelauflieger. Für die Schulung der Besatzungen wird ein Ausbildungssimulator mit Bedienelementen mitgeliefert.

„Mit diesem Vertrag befähigen wir das Deutsche Heer, mit allen militärischen Fahrzeugen bis hin zum LEOPARD 2 kleinere Flüsse sowie Geländeeinschnitte zu überwinden“, sagte Armin Schmidt-Franke, Vizepräsident des BAAINBw anlässlich der Vertragsunterzeichnung am 27. Oktober 2016.

Das neue System hebt die Beweglichkeit schwerer Einsatzverbände der Bundeswehr im Vergleich zum Vorgängersystem BIBER MLC 50, das auf einem LEOPARD 1-Fahrgestell aufbaut, auf ein neues Niveau. Die Eigenschaften insbesondere im Hinblick auf Brückenlänge, Tragfähigkeit, Schutz und Mobilität werden erheblich verbessert.

Mit dem geschlossenen Vertrag wird die Erneuerung des heutigen Bestands von 28 Vorgängersystemen mit einem ersten Los von sieben Stück eingeleitet.

 

 

 

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