"Ich wünsche mir, dass sich GDI als interaktive Plattform etabliert,...

Dr. Matthias Witt im Interview (Foto: cpm)

... um diesen gegenseitigen Informationsaustausch zu befeuern."

Interview mit Dr. Matthias Witt, Geschäftsführender Gesellschafter WIMCOM GmbH

cpm: Herr Dr. Witt, was verbirgt sich hinter „WIMCOM“?

Dr. Witt: WIMCOM ist die Abkürzung für Witt Matthias Company.

Der Name soll einerseits den Personenbezug des Unternehmens zu mir als geschäftsführenden Gesellschafter unterstreichen und damit die Unabhängigkeit in der Beratung. Andererseits soll der angehängte Claim - The Military Business Company - direkt den Geschäftszweck des Unternehmens verdeutlichen.

Wesentliche Geschäftsgrundlage unserer Beratung ist Neutralität, die unsere Kunden an der WIMCOM schätzen, da insbesondere Informationen über deren Markteintritt in das Military Business absolute Vertraulichkeit voraussetzt.

„Wesentliche Geschäftsgrundlage unserer Beratung ist Neutralität …“

Ich freue mich, dass ich dieses Vertrauen auch als Leiter des Arbeitskreises Mittelstand (AKM) in der DWT genieße.

cpm: Welche Bedeutung hat das Internet grundsätzlich für Sie?

Dr. Witt: Das Internet ist eine wichtige Informationsquelle. Die Notwendigkeit, schnell aus verschiedenen Quellen Informationen zu Unternehmen, Produkten und Dienstleistungen zu erlangen, ist für mich ohne Internet undenkbar.

Das Internet ist auch ein wichtiges Marketinginstrument. Unternehmen ohne eigenen Internetauftritt genießen bei Interessenten kein Vertrauen.  Wenn man heute als Unternehmen oder auch Branche nicht in der Lage ist, sein Portfolio auch im Internet darzustellen, existiert man eigentlich nicht – zumindest wäre die Authentizität der eigenen Geschäftstätigkeit stark in Frage gestellt.

Der Wert der im Internet verfügbaren Informationen ist dabei insbesondere von Qualität und Aktualität bestimmt. Darüber hinaus bedeutet die mit dem Internet einhergehende Vernetzung auch die Möglichkeit des Austausches von „guten“ Ideen. Damit ist das Netz auch Innovationstreiber, was in unserer Branche von besonderer Bedeutung ist.

cpm: Welchen Stellenwert hat Ihres Erachtens nach eine interaktive Plattform zu „German Defence Industry (GDI)“?

Dr. Witt: Die deutsche wehrtechnische Industrie hatte bisher keine internetbasierte Plattform, die „mil-org.-übergreifend“ aktuelle Informationen für die Unternehmen dieser Branche zur Verfügung stellt. Es ist erforderlich, auch zur Durchsetzung im internationalen Wettbewerb, dass komplementär zu den Printmedien ein „Kanal“ geöffnet wird, der die Community schnell mit aktuellen Informationen versorgt. Die Möglichkeit auch in englischer Sprache zu kommunizieren garantiert auch die internationale Reichweite der GDI-Homepage.

„Die deutsche wehrtechnische Industrie hatte bisher keine internetbasierte Plattform …“

Viele Unternehmen der wehrtechnischen Industrie sind sowohl amtsseitig als auch untereinander für bestimmte Produkte oder Dienstleistungen bekannt. Infolge geänderter militärische Bedarfe, Wettbewerbsdruck und Internationalisierung haben sich aber viele Unternehmen hinsichtlich ihres Portfolios komplett gewandelt. An dieser Stelle ist es wichtig, Änderungen oder auch Innovationen schnell zu kommunizieren, um die Märkte von morgen nicht mit Produkten von gestern zu bedienen.

Es liegt in der Natur der Sache, dass sich die Unternehmen der Branche sehr intensiv mir „ihrem Kunden Bundeswehr“ auseinandersetzen. Umgekehrt ist auf der Amtsseite mindestens ein gleich großes Interesse, sich mit Meldungen von und über Unternehmen der Branche zu beschäftigen.

Ich wünsche mir, dass sich GDI als interaktive Plattform etabliert, um diesen gegenseitigen Informationsaustausch zu befeuern.

cpm: Herr Dr. Witt wir danken Ihnen für das Gespräch.

Das Gespräch führten Chefredakteur Rudolf K. Schiwon und Head of Communication Tobias Ehlke.

 

 

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