Drohnenaufklärung für Bundeswehr in Mali gesichert

Die HERON 1 im Flug über Afghanistan. (Quelle: Bundeswehr/Wilke)

 

Mit dem Dienstleistungsvertrag über das System zur Abbildenden Aufklärung in der Tiefe des Einsatzgebietes (SAATEG) steht den deutschen Soldaten in Mali innerhalb weniger Monate modernstes Aufklärungsgerät zur Verfügung.
„Luftaufklärung ist für die Sicherheit unserer Soldatinnen und Soldaten im Einsatz unerlässlich. Daher haben wir alles daran gesetzt, so schnell wie möglich die vertraglichen Grundlagen zur Bereitstellung dieser Fähigkeit zu schaffen. Dies ist uns in wenigen Monaten gelungen“, erklärt der Vizepräsident des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw), Armin Schmidt-Franke, anlässlich der Vertragsunterzeichnung am 20. Juli in Koblenz. Der Vertrag zwischen dem BAAINBw und Airbus DS Airborne Solutions (ADAS) regelt die Bereitstellung des unbemannten Luftfahrzeugsystems Heron 1 im Einsatzland Mali und stellt die Luftaufklärung zunächst von November 2016 bis Februar 2018 sicher. Das Auftragsvolumen beträgt von knapp 90 Millionen EURO. Die gesamte technisch-logistische Betreuung übernimmt ADAS in Zusammenarbeit mit dem Systemhersteller Israel Aerospace Industries. Die Verantwortung für den operativen Flugbetrieb und die Auswertung der Luftbilder liegt bei der Bundeswehr.
Bereits seit 2010 setzt die Bundeswehr HERON 1 in einem vergleichbaren Dienstleistungsvertrag mit ADAS in Afghanistan ein. Bisher wurden dort über 27.000 Flugstunden zur Aufklärung und damit zum Schutz der dort eingesetzten Soldatinnen und Soldaten erbracht.

 

 

 

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